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Produktinformation

Getifix ambio 6cm

Die GETIFIX ambio ist eine hydrophile hoch kapillaraktive Mineraldämmplatte.  Sie enthält keinerlei Faser- oder Styrolanteile und ist nicht nur aus diesem Grunde ideal für die Anwendung von innen geeignet.  Seit Jahren besitzt die GETIFIX ambio das Prüfsiegel „Geprüft und empfohlen“ des Instituts für Baubiologie Rosenheim (IBR). Dank der kapillaraktiven, diffusionsoffenen Struktur kann die GETIFIX ambio Feuchtigkeit schnell aufnehmen und vor allem auch  beim nächsten Lüften sehr schnell wieder an die Raumluft abgeben. Damit reguliert sie neben dem Wärme- auch den Feuchtehaushalt im Gebäude ganz natürlich und sorgt ohne Zusatzenergie  für ein angenehmes Raumklima. Aufgrund der echten hydrophilen Eigenschaften ist der sonst  für Innendämmungen meist zusätzliche Einbau einer Dampfsperre – bei anderen Lösungen und gerade in der Sanierung häufig ohnehin ein baukonstruktiver Schwachpunkt – absolut überflüssig. Mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,040 W/(mK) erzielt die GETIFIX ambio schon bei einer üblichen Dämmstärke von 6 cm eine hohe Dämmwirkung. Aufgrund der exzellenten Dämmwerte wird die Oberflächentemperatur der Wand stark erhöht, sodass zusätzlich die Schimmelpilzgefahr minimiert wird. Mit der Einstufung in Baustoffklasse A1 (nicht brennbar) erfüllt die GETIFIX ambio auch die gesetzlichen Brandschutz Vorgaben bei Sanierung und Neubau.

ANWENDUNG

  • Effektive Innendämmung in allen Alt- und Neubauten

  • Sowohl im Wand- als auch im Deckenbereich

  • Angenehmes Raumklima

  • Beitrag zur deutlichen Reduktion von Wärmeverlusten bzw. Heizkosten.

TECHNISCHE DATEN

Farbe Terrakotta
Wärmeleitfähigkeit λ 0.04 0,04 W/(m*K)
Brandschutzklasse nach DIN 4102-1 A1
Wärmeleitstufe 040
pH-Wert 9,5
Sorptionsfeuchte Um,80 = 4,2 M%, UV,80 = 0,4 V%
Wasseraufnahmekoeffizient w = 13,9 kg/m²h0,5
Rohdichte 85 kg/m³ bis 110 kg/m³
Druckfestigkeit ≥ 150 kPa
Abreißfestigkeit 0,07 N/mm² (70 KN/m²)
Wärmeleitfähigkeit λD23/50 = 0,040 W/(mK)
Diffusionswiderstand 3 - 7

Alle technischen Daten sind Kennwerte, die unter Laborbedingungen auf der Grundlage der einschlägigen Prüfnormen ermittelt wurden. Abweichungen unter Praxisbedingungen möglich.

VERARBEITUNG

Untergrundvorbehandlung:

Der mineralische, biegesteife Untergrund muss eben, sauber (frei von Verunreinigungen, Anstrichen, Tapeten, Salz, Bitumen, Öl) fest, spannungsfrei, tragfähig und klebegeeignet sein (ggf. Klebeversuch durchführen. Unebenheiten werden vorab mit dem Getifix A&E Mörtel egalisiert.

Innenseitige Wand- und Decken-Dämmung:

Die ambio ist einfach zu bearbeiten und lässt sich mit einer Säge (z. B. Fuchsschwanz) leicht zuschneiden. Keile oder Geometrien für Rundungen und Installationen lassen sich einfach herstellen. Für die Verklebung sind unebene Untergründe vorab zu egalisieren (Getifix A&E Mörtel o. Spezialkleber KS) Anschließend wird Getifix Spezialkleber KS (auch bei gipshaltigen Untergründen, wie z.B. Kalk-Gips-Putzen) angemischt und vollflächig auf die Plattenrückseite aufgekämmt. Kleberkonsistenz und Kammbetthöhe sind so zu wählen, dass eine vollflächige Klebeverbindung zwischen Platte und Untergrund entsteht (Kammbetthöhe mind. 8 mm, ggf. Klebeversuch durchführen). Das Anbringen und Ausrichten der ambio erfolgt zügig (vor Hautbildung oder Ansteifen des Klebers) durch vollflächiges Andrücken und „Einschwimmen“ der Platten. Die Anbringung erfolgt im schleppenden Verband mit versetzten Stößen (Vermeidung von Kreuzfugen). Die Plattenfugen werden ohne Kleber dicht gestoßen. Freiliegende Plattenkanten werden mit korrosionsfreien Eckschutzschienen (Kunststoff, Edelstahl, Aluminium) vor Beschädigungen geschützt. Diese werden mit Spezialkleber KS fixiert. Grundsätzlich ist eine durchgehende Ebene mit der ambio ohne unnötige Durchdringungen und Luftspalte herzustellen. Ränder von abgehängten Decken, Estrichen, Bodenbelägen etc. sind zu kürzen. Offene Fugen und Luftspalte in der ambio Ebene sind zu vermeiden bzw. nachträglich zu schließen. Anschlüsse an bewegliche oder schwingende Bauteile wie z. B. schwimmende Estriche, Fenster, Türen, Holzbauteile, Rohrleitungen, Trockenbaukonstruktionen oder abgehängte Decken sind zu entkoppeln. Die Anschlussfuge ist mit GETIFIX Kompriband luftdicht ausführen. 

Eventuelle Temperaturversprünge zu einbindenden  Innenwände bzw. Decken-Flächen werden mit Getifix Anschlusskeilen abgepuffert. Aufgrund des oft mangelndem Platzangebots in Fenster- und Türlaibungen kann hier zur Vermeidung von Tauwasserproblemen auf die Getifix Laibungsplatten zurückgegriffen werden.

Nach Aushärtung der Verklebung können  eventuelle oberflächliche Unebenheiten z.B. leicht durch Abziehen mit einer Richtlatte egalisiert werden. Anschließend ist die Oberfläche porentief zu entstauben.  Die entstaubte ambio Fläche wird zur Regulierung der Saugfähigkeit raumseitig mit Getifix Klimagrund behandelt. Zum Erstellen einer malerfertigen Oberfläche erfolgt eine vollflächige Verspachtelung mit Getifix Spezialspachtel K. Das Einbetten des Getifix Putzgewebes 165 im oberen Drittel der Spachtelung ist in jedem Fall erforderlich. Die gespachtelte ambio Oberfläche kann mit systemkonformen Beschichtungen (Getifix Klimadeck in Verbindung mit Getifix Klimagrund bzw. Getifix Silikat Streich- oder Scheibenputz) gestaltet werden. Grundsätzlich stellt die Beschichtung mit Getifix fino (in Verbindung mit fino Grund) die beste, weil noch höher feuchtepuffernde systemkonforme Oberflächenbeschichtung dar. Die ambio (dur) kann auch als unbeschichtete Sichtbekleidung (z. B. für Kellerdecken) verwendet werden. Hierbei können die Plattenkanten angephast werden. Dann werden die Platten wie beschrieben montiert.

Bei der Verklebung an Wänden ohne zusätzliche Flächenlasten und bei unbeschichteten Sichtdämmungen an Decken ist keine Verdübelung erforderlich. Bei Montage an Decken und Dachschrägen sowie bei Bekleidung mit Fliesenflächen, schweren Beschichtungen und anderen möglichst diffusionsoffenen Bekleidungen ist der Schichtenaufbau zusätzlich mit thermisch getrennten Dübeln im tragfähigen Untergrund zu befestigen (abhängig vom Flächengewicht ca. 3-5 WDVS-Dübel/m²). Für eine Flächenwirkung dieser Sicherheitsverdübelung sollten die Halteteller der Dübel auf einer gewebearmierten Schicht (z. B. Spachtelung, Putz, Kleberschicht) aufliegen. Bei der Endbeschichtung ist die Aufbauhöhe der Halteteller (ca. 3 mm) zu beachten. Zusätzliche mechanische Lasten (Sanitärausstattung, Heizkörper etc.) sind durch geeignete Befestigungsmittel in den tragenden Untergrund (z.B. Mauerwerk) abzuleiten.

Mechanische Lasten (Sanitärausstattung, Heizkörper etc.) sind durch geeignete Befestigungsmittel in den tragenden Untergrund (z.B. Mauerwerk) abzuleiten.

Lagerung

Trocken lagern.

Produktdatenblätter

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