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Produktinformation

XERAL SP 028 Wärmedämmputz

XERAL SP 028 Wärmedämmputz ist ein Wärmedämmputzmörtel der Kategorie T1 und der Druckfestigkeitskategorie CS I nach DIN EN 998-1 sowie der Putzmörtelgruppe P II nach DIN V 18550 mit rein mineralischen Leichtzuschlägen und der Wärmeleitgruppe (WLG) 028 (gemessen nach ISO 8301).

  • hohe Dämmleistung (WLG 028)
  • rein mineralisch
  • ohne Biozide, ohne Polystyrol
  • nicht brennbar
  • diffusionsoffen und wasserabweisend
  • alkalisch
  • resistent gegen Schimmel und Veralgung
  • maschinengängig
  • schnell und einfach zu verarbeiten
  • sehr ergiebig

TECHNOLOGIE

Die große Innovation des XERAL SP 028 Wärmedämmputz liegt im kleinen Detail – in einer bisher nicht möglichen Verbindung von Perlite und Silica-Granulat. Durch ein besonderes Herstellungsverfahren lassen sich die Dämmeigenschaften wesentlich erhöhen. Außerdem wird die Verbindung so stabil, dass der Dämmputz maschinengängig und dadurch schnell und einfach zu verarbeiten ist.

ANWENDUNG

  • für Alt- und Neubau
  • für den Außenbereich und im Innenbereich
  • auf allen gängigen Untergründen
  • sehr gute Eignung auch für »weiche« Untergründe wie Leichthochlochziegel, Leichtbeton, Porenbeton, Leichtziegel

TECHNISCHE DATEN

Kategorie T1 / CS I nach DIN EN 998-1
Wärmeleitfähigkeit λ 0.028 W/(m*K)
Bindemittel Calciumhydroxid, Zement
Brandschutzklasse nach DIN 4102-1 A2
Wasserdampfdiffusionswiderstand (μ) 6
Wärmeleitstufe 028
Zuschlag Silicagranulat, Perlite
Wasseraufnahmekoeffizient w 0,5 – 2,0 kg/(m² • h0,5)
pH-Wert 11-13
Trockenrohdichte ca. 200 kg/m³
Druckfestigkeit ca. 0,5 N/mm²

Alle technischen Daten sind Kennwerte, die unter Laborbedingungen auf der Grundlage der einschlägigen Prüfnormen ermittelt wurden. Abweichungen unter Praxisbedingungen möglich.

VERARBEITUNG

GRUNDIERUNG:

  • Auf saugenden Untergründen muss der Untergrund vollflächig mit XERAL PRE 01 Silikat-Tiefengrund vorbereitet werden.

UNTERGRÜNDE:

  • glatte sowie nicht oder schwach saugende Untergründe sind mit XERAL COM 10 Haft- und Klebemörtel oder XERAL UNI I Universal-Kalkputz Innen als Rillenspachtelung zur Haftverbesserung zu versehen
  • XERAL PRE 10 Vorspritzmörtel auf Vollziegel verwenden, insbesondere, wenn Altputze entfernt worden sind.HANDVERARBEITUNG:
  • Für die Handverarbeitung den Wasserbedarf für einen gesamten Sack in einen Anmacheimer vorlegen, den kompletten Sackinhalt in das saubere Wasser einstreuen, und klumpenfrei bei niedriger Drehzahl anrühren

MASCHINENVERARBEITUNG:

  • Für die Maschinenverarbeitung muss eine für XERAL Dämmputze geeignete technische Ausstattung verwendet werden. Bitte die jeweils aktuellen »Empfehlungen für die Maschinenausrüstung bei der Verarbeitung von XERAL Dämmputzen« beachten.

MINDESTAUFTRAGSSTÄRKE:

  • Die Mindestauftragsstärke beträgt 10 mm, im Aussenbereich nach Norm im Mittel mindestens 20 mm. Bei Einsatz eines Putzträgers aus Drahtgewebe kann sich die Mindestauftragsstärke durch die notwendige Überdeckung des Putzträgers erhöhen.

PUTZDICKEN:

  • Ab einer Putzdicke von > 30 mm sollten XERAL Dämmputze in mehreren Lagen aufgetragen werden. Die letzte Lage eines Dämmputzaufbaus sollte ca. 20 mm betragen, um die bestmögliche Oberflächengüte beim Abziehen der letzten Lage zu erzielen. Die Schichtstärke einer einzelnen Lage kann je nach Untergrund und Konsistenz des Mörtels bis zu ca. 60 mm betragen. Die Oberflächen der einzelnen Zwischenlagen bleiben im Spritzbild stehen und brauchen nicht zusätzlich aufgeraut zu werden. Sobald eine Putzlage ausreichend angesteift ist, was bei guten Witterungsbedingungen bereits am gleichen Tag möglich ist, kann die nächste Putzlage aufgetragen werden. Bleibt eine Zwischenlage auf Grund einer Baustellenunterbrechung länger als 3 – 4 Tage stehen, so ist diese Oberfläche aufzurauen.
  • Den Putzmörtel immer »von unten nach oben« anspritzen, d.h. von unten nach oben aufbauen.
  • Die letzte Lage wird nach ausreichender Erhärtung mit einem geeigneten Werkzeug vollflächig aufgeraut.

VERARBEITUNGSZEIT:

  • Die Verarbeitungszeit des Frischmörtels beträgt je nach Witterungsbedingungen maximal 2 Stunden.
  • Bei einer Maschinenverarbeitung sollten die Mischpumpe und die Schläuche bei mehr als 15 Min. Arbeitsunterbrechung leer gefahren und gereinigt werden.

TEMPERATUR UND WITTERUNG:

  • Der frisch aufgebrachte Putz ist vor zu schnellem Wasserentzug durch Sonne, Wind, hohen Temperaturen sowie vor Schlagregen und Frosteinwirkung durch geeignete Maßnahmen zu schützen.
  • Hohe Luftfeuchtigkeit und tiefe Temperaturen können die Abbindezeit deutlich verlängern.
  • Nicht verarbeiten bei Bauteil- und Lufttemperaturen unter +5°C bzw. über + 30°C.

Materialverbrauch

  • Sackinhalt: 13 kg
  • Wasserbedarf: ca. 19 l/Sack
  • Ergiebigkeit: ca. 72 l Frischmörtel je Sack
  • Verbrauch: 1,8 kg/qm je 10 mm Putzdicke

Oberflächenbeschichtung

  • Vor der weiteren Beschichtung des Dämmputzes mit diffusionsoffenen Produkten soll die Standzeit des Dämmputzes bei normaler Witterung 1 Tag je 5 mm Putzdicke, mindestens jedoch 10 Tage betragen. Normale Witterung bedeutet: die Temperaturen müssen über 10° C liegen, die relative Luftfeuchtigkeit darf maximal 60 % betragen.
  • Auf den Dämmputz ist zuerst eine nach dem Stand der Technik entsprechende Ausgleichsschicht auszuführen, die dem Schutz des Dämmputzes dient. Diese Ausgleichsschicht besteht aus XERAL UNI A Universal-Kalkputz Aussen oder XERAL COM 12 light Klebe- und Armierungsmörtel mit Einlage von XERAL COM 4x4 Armierungsgewebe. Die vollflächige Armierung reduziert das Risiko von Rissbildungen. Vor dem Auftrag eines abschliessenden Oberputzes eine ausreichend lange Standzeit der Ausgleichsschicht beachten.
  • Dispersionsputze sind für die Oberflächenbeschichtung ungeeignet, das diese die Diffussionsoffenheit beeinträchtigen. Bei den Farben wird die Verwendung diffusionsoffener Farben empfohlen.

Lagerung

  • Sackware auf Paletten trocken lagern, vor Feuchtigkeit schützen
  • Lagerdauer ca. 12 Monate
  • überlagertes Material darf nicht mehr verarbeitet werden

Sicherheitsmaßnahmen

  • Mörtel reagiert mit Wasser stark alkalisch, deshalb Berührung mit Haut und Augen vermeiden
  • Verursacht Hautreizungen.
  • Verursacht schwere Augenschäden.
  • Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
  • Kann die Atemwege reizen.
  • Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • Einatmen von Staub vermeiden. Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden.
  • Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.

BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN

  • Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen.
  • Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
  • Sofort ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen.

BEI EINATMEN:

  • Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen.

BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT:

  • Mit viel Wasser und Seife waschen.

BEI HAUTREIZUNG:

  • Ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen. Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.

 

  • Bei sachgerechter trockener Lagerung für mindestens 6 – 12 Monate ab Herstelldatum chromatarm. Siehe Angabe auf dem Gebinde.
  • Inhalt/Behälter zu geeignetem Abfallsammelpunkt bringen. Chromatarm gemäß TGRS 613

Produktdatenblätter

Technisches Datenblatt_XERAL_SP_028_Waermedaemmputz_1.pdf download_icon
Leistungserklärung_XERAL_SP_028_Waermedaemmputz.pdf download_icon